14. März 2010

Wellness aus Asien – zu geniessen in Hannover

Wir haben hier auf mukucity die vielen verschiedenen Kampfkunstrichtungen aus Asien vorgestellt, die auch in Hannover vertreten sind und viele begeisterte Anhänger haben.

Für alle, die es lieber ein bisschen langsamer angehen lassen oder einen Ausgleich zum Sport suchen, und/oder sich einfach mal was Gutes tun wollen, gibt es ein beinahe schon unüberschaubares Angebot an asiatischen Praktiken, die vor allem eines zum Ziel haben: Das persönliche Wohlbefinden - was ja nichts anderes ist als ‘Wellness’.

Dabei überschreiten viele Bereiche die Grenze zu medizinisch fundierten Behandlungen und kommen oft mit komplexen Philosphien daher, die im Angebotsdschungel oft wieder teilweise oder gar völlig verschwinden.

Ich habe selbst Erfahrung mit Yoga, Ayurveda, Meditation und verschiedenen Massagetechniken – und kann euch sagen, dass nicht nur jeder Mensch vollkommen anders auf diese Dinge reagiert und anspricht, sondern dass auch die Art der Vermittlung oder praktischen Anwendung selbst bei ein und derselben Richtung bedingt durch die individuelle Auffassung, die Persönlichkeit und den Grad der Erfahrung des Lehrers oder Therapeuten sehr unterschiedlich sein können.

Yoga

Allein im Bereich Yoga gibt es in Hannover unendlich viele verschiedene Möglichkeiten zur Ausübung – wobei man sich in speziellen Yogaschulen, Kursen, Workshops auch noch zwischen unterschiedlichen Stilen entscheiden muss….also, allein die Vorarbeit kommt dann nicht mehr unbedingt als Entspannung daher und muss gut durchdacht und geplant werden, damit das Ergebnis auch wirklich das auslöst, was man doch eigentlich sucht: Wellness!


Ich kenne Leute, die nach einer Probestunde Yoga entnervt aufgaben, weil ihnen die Stimme der Lehrerin zu schnarrend war. Oder die nach einem Workshop am Wochenende einen solchen Muskelkater hatten, dass sie glaubten, einen wochenlangen Kamelritt hinter sich zu haben, und dann auch so am Montag zur Arbeit wankten.

Keine Angst, sowas muss nicht sein! Muskelkater in der Form darf eigentlich bei Yoga gar nicht vorkommen, es geht ja um die sanfte, langsame Dehnung des Körpers, die nicht schmerzhaft sein sollte. Und wenn die Stimme nervt, einfach eine Stunde bei einer anderen Lehrerin (oder Lehrer) buchen! Nicht gleich aufgeben!

Yoga, egal welche Richtung, bewirkt idealerweise, wenn richtig vermittelt und praktiziert, eine gute Körperhaltung, bessere Atmung, verbesserte Durchblutung, mentale Gelassenheit und Entspannung, tieferen Schlaf, straffere Muskeln, erhöhtes (Körper-) Bewusstsein und Gelenkigkeit und bestimmt noch alles Mögliche mehr….


Also, es lohnt sich auf jeden Fall – aber die Vorarbeit (s.o.) muss man eben auf sich nehmen….Hat man erstmal die Grundübungen und das, worauf es beim Yoga allgemein ankommt, verinnerlicht, lassen sich die Übungen später auch zu Hause durchführen – vorausgesetzt, man nimmt sich Zeit und hat einen ruhigen Platz zum Üben….

Als Orientierung haben wir eine kleine Auswahl an Yogaschulen in Hannover zusammengestellt. Viel Spass beim Informieren und Praktizieren!

www.beyoga.de
www.yoga-schule-hannover.de
www.yoga-fuer-frauen.de
www.yogaschule-bothfeld.de
www.yoga-shala.org
www.oststadtyoga.de
www.therapiezentrum-waldhausen.de
www.well-balanced.de
www.my-yoga-point.de

11. März 2010

Live Performance

LOS VAN VAN CUBA EXPLOSION
Original Kubanische Bigband
Fr 12.03.10
21.00 Uhr
Pavillon

Diese Band mit Ikonen-Status besteht seit über 20 Jahren und verspricht authentische kubanische Rhythmen für höchste Ansprüche!

www.los-van-van.de
www.pavillon-hannover.de

Event

MALAM BALI
Fr 12.03.10
20.00 Uhr
Cafe Lohengrin,
Sedanstrasse 35

Indonesischer Abend mit Musik, Tanz und indonesischen Speisen.

www.cafelohengrin.de

Event

WORLD OF ORIENT
Internationales Festival für orientalischen Tanz, Musik und Kultur

World of Orient
Bellydance Evolution Show
Fr 12.03.10
20.00 Uhr

Oriental Stars on Stage
Sa 13.03.10
20.00 Uhr

beide Veranstaltungen:
Theatersaal Langenhagen, Rathenaustr. 14


Orientalische Fach- und Verkaufsmesse

Sa 13.03.10 und So 14.03.10
10.00 bis 17.00 Uhr
Nur Sonntag ist Publikumstag!

Die Hauptveranstaltungen heute und morgen Abend im Theatersaal in Langenhagen im Rahmen der Eventreihe 'World of Orient' werden wahrscheinlich schon ausverkauft sein (wer sichergehen will, sollte sich jedoch auf jeden Fall noch einmal informieren). Dafür gibt es aber (als Trostpflaster!) für alle Orientfans noch die Gelegenheit, an einem (oder mehreren!) der zahlreichen Workshops teilzunehmen und/oder die Verkaufsmessen mit Veranstaltungsprogramm zu besuchen.

Wir haben letztes Jahr die Verkaufsmesse besucht und waren sprachlos ob dem überwältigenden Interesse an Bauchtanz und allem, was dazugehört. Auch für Non-Belly-Dancers eine interessante Erfahrung!!


www.world-of-orient.de

Party

DUBMOSPHERE RELOADED
Fr 12.03.10
22.00 Uhr
3Raum Ballhof

DJs Bronco Mortale & Tilman mischen heute für euch Dub-Reggae-Electro-Disco-Drum&Bass.

www.3raum-ballhof.de

Literatur/Lesung

CARLOS AGUILERA
Di 16.03.10
19.30 Uhr
Künstlerhaus

Kubanischer Exilschriftsteller und Hannah-Arendt-Stipendiat Carlos Aguilera im Gespräch mit Moderatorin Gabriela Jaskulla.

www.literaturhaus-hannover.de

Literatur/Lesung

MANUELA RITZ
Mi 17.03.10
19.00 Uhr
Stadtbücherei Linden, Lindener Marktplatz

Anti-Rassismus-Trainerin ManuEla Ritz liest aus ihrem Buch 'Die Farbe meiner Haut'.


manuela-ritz.blogspot.com

Kabarett Oriental

KERIM PAMUK
Mi 17.03.10
20.30 Uhr
WCG Werkstatt Galerie Calenberg, Kommandanturstrasse 7

Autor und Kabarettist Kerim Pamuk blickt mit orientalischen Augen auf und durch die Bundesrepublik - mit seinem aktuellen Programm 'Allah verzeiht, der Hausmeister nicht'.

www.kerimpamuk.de
www.wgc-theater.de

Live Performance

JOAN ARMATRADING
Do 18.03.10
20.00 Uhr
Capitol

Singer-Songwriter, Pianistin und Gitarristin Joan Armatrading ist seit langem erfolgreich - ihre Fans schätzen ihre Zeitlosigkeit und unverwechselbare Stimme.

www.capitol-hannover.de
www.joanarmatrading.com

Kino

DIE 4. REVOLUTION - Energy Autonomy
Deutschland 2009
Preview und anschliessende Diskussion mit Regisseur Carl-A. Fechner
Mi 17.03.10
20.00 Uhr
Raschplatzkinos

Dieser Film wird im Rahmen der Reihe 'Cinema Global' gezeigt und kommt mit einer ungewöhnlichen Flut an Aktionen: Jeder Einzelne ist aufgerufen zur aktiven Mitarbeit im Kampf für eine (Um)-Welt und Weltgemeinschaft, deren Energieversorgung zu 100 Prozent aus erneuerbaren Quellen gespeist wird.

Regisseur Carl-A. Fechner hat innerhalb der 4-jährigen Produktionszeit des Films beispielhafte Projekte und Vorkämpfer in zehn Ländern der Erde aufgespürt, begleitet und interviewt. Seine Recherchen zeigen die heute bereits weltweit praktizierten Möglichkeiten zu Energie-Autonomie. Die globale Umstrukturierung könnte jetzt beginnen - der Film zeigt uns, wie.

Interessant sind die zahlreichen Aktionen und Informationen auf der Website des Films.

www.filmkunstkinos.de
www.4-revolution.de

Kino

DIE FREMDE
ab Do 11.03.10
15.15 Uhr und 19.00 Uhr
Raschplatzkinos

Ohne Vorurteile zu schüren oder Partei zu nehmen, beschreibt die in Wien geborene Regisseurin Feo Aladag die aufwühlende Geschichte der jungen Türkin Umay und ihrer Eltern, die mit Sprachlosigkeit, Gewalt und emotionalem Erstarren, bedingt durch das Festhalten an jahrhundertealten Werten, auf die Befreiungsversuche ihrer Tochter reagieren.

www.diefremde.de

Kino

AJAMI
Israel/Deutschland
ab Do 11.03.10
20.15 Uhr
Kino im Künstlerhaus

Kraftvoll und eindringlich zeigt dieser bereits mehrfach ausgezeichnete Film anhand von fünf persönlichen Geschichten den Versuch des Überlebens in der Gemeinde Ajami in Tel Aviv. Dieser Ort ist ein Pulverfass, wo die Schicksale der eng beieinander lebenden Juden, Araber, Christen und Moslems tragisch miteinander verwoben sind.

Die Regisseure Yaron Shani und Scandar Copti, der eine arabisch-christlich, der andere jüdisch, wählten für ihr Debüt keine professionellen Schauspieler, sondern Laiendarsteller, die selbst mit den geschilderten Problemen in ihrem täglichen Leben konfrontiert werden und so besonders glaubwürdig und intensiv spielen.

Die Art der Kameraführung und die Erzählweise machen die Brisanz der Geschichten noch deutlicher.

www.adjami-film.de

10. März 2010

Live Performance/ Musik

ORIGINAL WAILERS
Mi 10.03.10
Musik Zentrum
Emil-Meyer-Strasse 26

Roots Reggae satt verspricht das Konzert heute Abend mit den 'Original Wailers', die sich 2008 um Al Anderson und Junior Marvin (Lead Guitar und Vocals) formierten. Die beiden Jamaicans spielten mit Bob Marley and the Wailers zu Bob's Lebzeiten in den 70ern und frühen 80ern.

www.musikzentrum-hannover.de
www.originalwailers.com

9. März 2010

Profil

TOBIAS

Was hat dich heute morgen dazu bewegt, aufzustehen?
Die Sonne und der gefühlte Frühling

Was siehst du, wenn du aus deinem Küchenfenster guckst?
Mit Efeu bewachsenen Wände und eine Kastanie im Hinterhof

Wo warst du schon mal in Hannover, würdest aber freiwillig nie wieder hingehen?
Ins Acanto

Welches ist dein liebster Stadtteil und warum?
Linden. Viel Multikulti und junges Leben. Ausserdem sind meine Kindergruppen da

Was muss sich deiner Meinung nach unbedingt in Hannover ändern und warum?
Es sollte mehr und bessere Clubs zum Ausgehen geben

Wenn du abends ausgehst, wohin gehst du dann am liebsten?
Zum 3 Raum im Ballhof

Wo gehst du am liebsten shoppen?
Im Urlaub, da ist alles anders

Lieblings-Radio-Station
Soul-Station (NDR 2)

Was schätzt du am meisten an Hannover?
Die Überschaubarkeit und das viele Grün

Wenn Du einen ausländischen Gast in Hannover herumführen müsstest, wohin würdest du ihn zuerst bringen? Und wohin überhaupt nicht?
Zuerst auf das Neue Rathaus, und überhaupt nicht in die Südstadt

Was ist dein Lieblingswort?
gediegen

Wo siehst du dich in 5 Jahren?
In der Schule als Lehrer und mit Frau und Kindern

Was findest du total überflüssig?
Nasses, kaltes Wetter, Studiengebühren

Dein Lieblingsessen
Lachs in Salbei-Sahne

Wo isst du es bevorzugt?
Im Restaurant

Was nervt dich am meisten an Hannover?
Zu wenig coole Veranstaltungen mit cooler Musik

Wie würdest Du niemals aus dem Haus gehen?
Nackt und/oder ungefrühstückt

Welche Sprachen sprichst du?
Englisch, Französisch, Portugiesisch, und Deutsch natürlich

Welches Buch liest du gerade?
'Nächte in Bahia' von Jorge Amado
Ein Lehrbuch für Kinder mit Capoeira-Spielen

Was würdest du jetzt in diesem Moment am liebsten machen, wenn du könntest?
Auf einem Workshop trainieren

Dein Beruf? Oder Ausbildung zu.............?
Studium Bio und Sport
Capoeira Professor (Lehrer)

Was machst du als erstes, wenn du nach der Arbeit nach Hause kommst?
Cappucino trinken

Wohin planst du deine nächste Reise?
Mallorca und Portugal

Welche 3 Dinge möchtest du unbedingt innerhalb der nächsten 10 Jahre machen?
1. Lehrer an der Schule sein
2. Kinder
3. In ein Haus auf dem Land ziehen

Dein Lieblingsfilm?
Herr der Ringe

Wo sind deiner Meinung nach in Hannover die interessantesten Leute anzutreffen?
In Linden und in der Nordstadt

www.nzinga.capoeuropa.com
www.capoeira.christian-hess.com

8. März 2010

Martial Arts aus Brasilien - in Hannover!

Nicht nur China, Japan und Korea, sondern auch Brasilien kann mit einer inzwischen weltweit verbreiteten und beliebten Kampfkunsttechnik aufwarten: Capoeira heisst die Mischung aus Tanz, Kampf und Musik.

Capoeira entstand in Brasilien aus afrikanischen Tänzen und Kulten, die die eingeschifften Sklaven aus ihren Heimatländern mitbrachten, und wurde zunächst als eine Art Strassenkampftechnik angewandt, wobei rivalisierende Strassenbanden damit gegeneinander und gegen die Obrigkeiten kämpften.

Nach einem Hin- und Her zwischen Phasen, in denen die Ausübung von Capoeira unter Strafe gestellt und dann wieder als Kampftechnik gefördert wurde, entstand schliesslich in den 40er Jahren des 20. Jahrhunderts eine Struktur, wodurch diese Kampfkunsttechnik weitere Verbreitung auch über die Grenzen Brasiliens hinaus fand.

Gekämpft wird mit teilweise akrobatisch anmutenden tänzerisch fliessenden Bewegungen zu einer typischen Musik, die dem sogenannten Toque (Rhytmus) folgt, der wiederum die Geschwindkeit der Kampfbewegungen vorgibt.


Ein Capoeirista wird auch immer in der Kunst der Beherrschung der drei charakteristischen Instrumente unterrichtet: Die beiden Trommelarten Atabaque und Pandeiro und das schwieriger zu erlernende Berimbau, ein Musikbogen, der aus einem Stab des nur in Brasilien wachsenden Holzes Biriba, einer Metallsaite und einem Klangkörper besteht. Berimbaus gibt es in verschiedenen Grössen und Tonlagen. Um Töne mit einem Berimbau zu erzeugen, braucht der Musiker ausserdem eine Holzrassel, eine Münze und ein Schlagstöckchen.

Capoeira wird in sehr unterschiedlichen Stilen gelehrt, wobei Capoeira Regional und Capoeira Angola die Hauptrolle spielen. Ein wichtiges hervorstechendes Element, das Capoeira von anderen Martial Arts unterscheidet, ist, dass die Kämpfe in der Roda, portugiesisch für Kreis, stattfinden, der von Capoeiristas und Musikern gebildet wird.

Ein weiterer Unterschied ist das für den Kampf erforderliche Erspüren des Gegners mit Hilfe von Malicia, was eigentlich Hinterlist bedeutet, im brasilianischen jedoch mit Kriegslist umschrieben werden kann.

Auch hier in Hannover habt ihr die Möglichkeit, durch erfahrene Capoeiristas an diese einzigartige Kampfkunst herangeführt zu werden und natürlich professionell zu trainieren. Hier einige Adressen:

www.nzinga.capoeuropa.com
www.kenpokan.de
www.capoeira-hannover.de
www.artenegra-hannover.de

7. März 2010

Event Review

SEX, SALSA und STORIES im Pavillon

Der erste diesjährige Samowar des Jahres im Pavillon war unser erster Samowar überhaupt, und ich muss sagen, unsere Erwartungen haben sich erfüllt - allerdings nicht direkt, insofern, als dass wir uns nicht sicher waren, welche Erwartungen wir überhaupt hatten…ausser natürlich, dass wir Spass haben wollten.

Und den hatten wir reichlich. Gäste von Talkshows neigen ja generell dazu, ihre Lieblingswörter fortwährend zu benutzen, was auch hier der Fall war. Emile Moise, Ex-Physiker und Jetzt-Tänzer, liebt zweifellos das Wort 'Bewegung' und alles, was sich von diesem ableiten lässt. Zur Begeisterung des zahlreich erschienenen Publikums stellte er dies auch reichlich in praktischer Form unter Beweis, und unsere Hoffnung, mitzutanzen, erfüllte sich am Ende der Show, als wir aufgefordert wurden, Grundschritte in Merengue, Salsa und Bachata zu üben.


Hip Hopper Daniel Osakwe hat natürlich als Hip Hopper das Recht zu mehreren und obendrein sehr bösen Lieblingswörtern, wobei er bei der reichlichen Benutzung jener offensichtlich den Nerv des im Kindergartenalter von zweifelhaften Autoritäten traumatisierten Publikums traf, das ob der verbotenen Wortflut unruhig auf seinen Stühlen herumzurutschen begann. Kaum glauben mochte man indessen, dass Daniel seine Kombi aus Hip Hop und Stand Up Comedy zum ersten Mal zum besten gab. Wir haben Tränen gelacht, um einen Moment später den tieferen Sinn seiner Jokes mit einem leichten Crash im Gehirn zu realisieren.


Sozusagen der ruhende Pol in diesem Mix war Cecily Hemel-Atherly, die das Publikum mit Geschichten aus ihrer Heimat Guyana in ihren Bann zog und damit die böse Wortflut von Daniel und den Bewegungsdrang von Emile sozusagen neutralisierte. Wir sassen mit ihr auf den Stufen des Hauses ihrer Grossmutter in Guyana, lauschten der brodelnden Gerüchteküche der Nachbarn (spit - press!) und konnten die Geister der Toten durch die tropische Nacht huschen hören….Ihr Lieblingswort? Ich würde sagen: Geschichten.

Danach durften wir von Cecily's leckerem guyanesischen Buffet probieren. Und anschliessend Tanz - siehe oben!

Fazit: Ein gelungener Mix, routiniert kombiniert und präsentiert von den Hosts Susanne Müller-Jantsch und Fettah Diouri.
Mehr davon!!

www.pavillon-hannover.de

5. März 2010

Party

EL SONIDO DEL MUNDO
mit Mañana Sounds
05.03.10
23.00 Uhr
Indiego Glocksee

Heisses zum Tanzen wird hier versprochen - das Motto der Mañana Sounds (Wilde Mischung aus Ska, Punk, Elektro, Dub, Balkan….) lautet: 'If I can't dance, I don't want to be part of your revolution'.

Dem ist wohl nichts hinzuzufügen. Also, denn…….

www.indiego-glocksee.de

Ausstellung/Führung

NAM JUNE PAIK
So 07.03.10
11.15 Uhr (Führung)
Sprengel Museum

Installationen, Objekte und Grafiken des Medienkünstlers Nam June Paik, Seoul (1932 - 2006)

www.sprengel-museum.de
www.paikstudios.com

Ausstellung/Fotografie

KOWLOON CITY ROAD - HONGKONG
noch bis 26.03.10
werktags 10.00 - 19.00 Uhr, samstags 10.00 bis 18.00 Uhr
Galerie für Fotografie Winter
Theaterstrasse (Langesche Höfe) 14

Die Galerie Winter zeigt Arbeiten des hannoverschen Fotografen Oliver Gräfe unter dem Titel: Kowloon City Road - Hongkong.

www.winterfoto.de
www.olivergraefe.com

Live Performance

EPHRAIM JUDA
Sa 06.03.10
20.00 Uhr
Kulturfabrik
Löseke, Hildesheim

In Sachen Reggae kommt Hannover ja leider zu kurz (Veranstalter, bitte tut was!!) - deshalb sei hier ein Konzert an diesem Wochenende in Hildesheim erwähnt, sozusagen als kleines Trostpflaster für alle hannoverschen Reggaefans. Ephraim Juda aus Berlin (hatte ich vor meiner Recherche noch nie gehört, klingt aber gut!) spielt dort mit seiner vielköpfigen Band (inklusive Bläser!).

www.kufa.info
Ephraim Juda & 40 Fiyah Band

4. März 2010

Event

SAMOWAR
Talkshow im Pavillon
Fr 05.03.10
20 Uhr
Pavillon Hannover

Also, diese Kombination aus internationalen Tänzern, Comedians, Geschichtenerzählern, die dazu sogar noch kochen, finden wir einfach unwiderstehlich!

Die auftretenden Akteure seien hier nochmal aufgelistet, damit ihr eine Vorstellung davon habt, was euch erwartet:

Daniel Osakwe aus Hannover hiphopt und macht Comedy (Daniel hat bereits mit Gentleman und Mousse T. zusammengearbeitet).

Emile Moise, Diplom Physiker von den Seychellen, treibt die Physik hier auf die Spitze und tanzt uns was vor. Vielleicht dürfen wir auch mittanzen? Immerhin ist dieser Herr auch Choreograph…

Die Dritte im Bunde ist Cecily Hemel-Atherly. Sie wird uns Geschichten aus ihrer Heimat Guyana erzählen. Und nun der Clou: Sie wird ein typisch guyanesisches Essen kochen (ich hoffe, so kreolisch wie möglich!!), und – es uns servieren!!

Fettah Diouri und Susanne Müller - Jantsch fungieren als Gastgeber und Moderatoren.

Wir von mukucity.com werden diesen Samowar auf jeden Fall inspizieren – wir sind sehr gespannt, ob unsere Erwartungen erfüllt werden, und berichten dann wieder!

www.pavillon-hannover.de

Profil

KENJI

Was hat dich heute morgen dazu bewegt, aufzustehen?
Weil ich mich freue zu leben!

Was siehst du, wenn du aus deinem Küchenfenster guckst?
Bäume und Katzen und Grün

Welches ist dein liebster Stadtteil und warum?
Der Stadtteil um meinen Dojo (Schule) ist der beste!

Wenn du abends ausgehst, wohin gehst du dann am liebsten?
Ich gehe abends nicht aus

Wo gehst du am liebsten shoppen?
Im Asia Shop und zum Bahnhof, um mir eine japanische Zeitung zu kaufen.

Was schätzt du am meisten an Hannover?
Hannover ist eine ruhige, besinnliche Stadt. (Jedenfalls im Gegensatz zu Tokyo!!)

Was ist dein Lieblingswort?
‚Doso’, das bedeutet auf japanisch ‚bitte’

Wo siehst du dich in fünf Jahren?
In fünf Jahren hoffe ich, noch mehr Mitstreiter auf meinem Weg zu haben!

Was findest du total überflüssig?
Schimpfworte, Worte mit negativer Bedeutung

Dein Lieblingsessen
Klebreis!

Wo isst du es bevorzugt?
Zu Hause!

Wie würdest Du niemals aus dem Haus gehen?
Ohne Hut

Welche Sprachen sprichst du?
Japanisch und Deutsch

Welches Buch liest du gerade?
Ein japanisches Buch über Yoga

Was würdest du jetzt in diesem Moment am liebsten machen, wenn du könntest?
Kumbhaka (bestimmte Atemtechnik, Anm. d. Red.)

Dein Beruf?
Ich bin Budo Lehrer

Was machst du als erstes, wenn du nach der Arbeit nach Hause kommst?
Ich begrüsse meine Frau

Wohin planst du deine nächste Reise?
Nach Japan, wenn ich mal wieder genug Zeit habe...

Welche 3 Dinge möchtest du unbedingt innerhalb der nächsten 10 Jahre machen?
Die Lehre von Sotaiho verbreiten
Taido weiter verbreiten
Im Garten einen Teich für Koi anlegen

Dein Lieblingsfilm?
Das weinende Kamel

Wo sind deiner Meinung nach in Hannover die interessantesten Leute anzutreffen?
Im Dojo

Kenji unterrichtet Taido, eine Kampfkunsttechnik, die sich aus Elementen verschiedener japanischer Kampfsportarten, vor allem dem Aikido und den traditionellen Budokünsten zusammensetzt, hier in Hannover in seiner Schule für Atmung und Bewegung in der Dieterichsstr. 42 in der Südstadt.

www.taido-hannover.de

Martial Arts aus Japan

Die wichtigsten Kampfkunstarten aus Japan (bitte alle Anhänger von hier nicht Genannten nicht sauer sein!) sind Karate, Aikido, Judo und Jiu Jitsu.

Die Ursprünge dieser japanischen Martial Arts Richtungen liegen, wie in unserer Story über asiatische Kampfkunst erwähnt, im alten China. Bei Karate steht der sportliche Wettkampf im Vordergrund, aber auch Selbstdisziplin und innere Einkehr haben einen hohen Stellenwert. Die ganzheitliche Lehre für Körper und Geist und die Persönlichkeitsentwicklung spielt in den meisten japanischen Kampfkunstarten eine grosse Rolle.

Unterschiede bestehen z. B. in der Anwendung von Waffen (beim Karate), der waffenlosen Selbstverteidigung (Judo) und, wie bei Aikido, das Einbeziehen und Nutzen der beim Angriff des Gegners freiwerdenden Energie. Eines der Ziele ist beim Aikido z.B. auch, dem Gegner so wenig wie möglich zu schaden.
Ihr seht also, bei keiner der hier erwähnten Martial Arts Richtungen geht es um ‘Hau drauf’ Methoden. Durch einschlägige Filme wurde dieses Missverständnis leider eher noch verstärkt, und es gibt durchaus genug negative Beispiele von Lehrern, die das Mantra ‘Die höchste Ebene des Kampfes ist es, nicht zu kämpfen’ weit von sich weisen und als Unsinn bezeichnen würden. Doch sind dies hoffentlich Ausnahmen, denen ihr beim Suchen einer geeigneten Schule nicht in die Arme laufen werdet….

www.karate-club-seelze.de
www.karate-dojo-hannover.de
www.karateverband-niedersachsen.de
www.karateclubhannover.de
www.karate-hannover.de

www.judo-hannover.de
www.judo-club-linden.de
www.judohannover.de
www.jvhannover.de

www.aikidoschulelinden.de
www.kyushindo.de
www.aikido-verein-hannover.de
www.aikidohannover.de
www.aikido-zentrum-hannover.de
www.hannover-aikido.de

www.aikido-hannover-misburg.de
www.zanshin-do.de

3. März 2010

Qi Gong und Tai Chi (Taijiquan)

Beide Techniken sind einander insofern ähnlich, als dass sie den altchinesischen Kampfkunstlehren entspringen und sich auf Wahrnehmung, Steigerung und Steuerung der dem Körper innewohnenden Lebensenergie 'Qi' konzentrieren. Im Laufe der Zeit ist der Kampfkunstaspekt beider Techniken mehr und mehr hinter Atem-, Meditations-, und Bewegungslehren zurückgetreten. Bei Qi Gong, das, wörtlich übersetzt, 'Arbeit mit dem Qi' bedeutet, stehen Atemtechniken im Vordergrund, wobei das Tai Chi sich mehr auf bestimmte Bewegungsformen konzentriert. Beide Techniken sind charakterisiert von weich und langsam fliessenden Bewegungsabläufen.

Sowohl Qi Gong als auch Tai Chi werden in China als Volkssport ausgeübt und als Vorbeugung und Heilung von Krankheiten angesehen und erfreuen sich auch hier immer grösserer Beliebtheit. Sie gelten als einfach und mit geringem Aufwand durchführbare effektive Heilmethoden.

In Deutschland werden Kurse teilweise von Krankenkassen übernommen, sofern die Lehrkraft bzw. Schule dort registriert ist.

Obwohl zahllose Bücher und DVDs im Umlauf sind, die sich mit dem Erlernen von Qi Gong und Tai Chi beschäftigen, ist es wie auch bei vielen anderen Methoden am besten, sich die Grundlagen mit Hilfe eines professionellen Lehrers anzueignen.

Hat man einen Lehrer seines Vertrauens gefunden, lässt sich nach einigen Wochen Übung meist schon eine positive Veränderung feststellen: Man fühlt sich mehr 'im Fluss', atmet besser, hat eine gesündere Haltung (auch der Umwelt und den Mitmenschen gegenüber!).


In Hannover gibt es mehrere Schulen, in denen Qi Gong und Tai Chi gelehrt wird. Hier einige Adressen. Wir wünschen euch viel Glück beim Finden der richtigen. Und natürlich Spass am Üben!

www.taichi-hannover.de

www.taijiquan-centrum.de

www.tai-chi-studio.de

www.qigong-hannover.de

2. März 2010

Asiatische Kampfkunst


Während ich für diese Geschichte recherchierte, war ich selbst überrascht herauszufinden, dass die Kampfkunsttechnik Kung Fu eben nicht nur eine von vielen Martial Arts Techniken ist, sondern vielmehr der Oberbegriff für den Ursprung aller asiatischer Kampfkunstrichtungen.


Unzählige Legenden ranken sich um deren über dreitausendjährige Entstehungsgeschichte und Ausbreitung, die unter der Bezeichnung Kung Fu im alten China begann. Wahrscheinlich gibt es ähnlich viele Kampfkunsttechniken, die aus diesem Ursprung entstanden sind und in Japan, Korea und anderen asiatischen Nationen weiterentwickelt wurden, um dort zu neuen Formen zu finden. Die bekanntesten Beispiele sind Karate, Aikido, Judo, Jiu Jitsu (Japan), und Taekwando und Hapkido (Korea).


Dem indischen Mönch Bodhidarma, ein Nachfahre Buddhas, der 506 nach Chr. geboren wurde, wird die Einführung der Kampfkünste in China zugeschrieben. Er soll neun Jahre in einem Shaolin Tempel im Osten Chinas gelebt und dort die Grundlagen der Kampftechniken entwickelt haben, die er mit denen der buddhistischen Religion und der Lehre von Meditation und des Kanalisierens von ‘Qi’, der Lebensenergie, verknüpfte. Die Mönche sollten in der Lage sein, sich durch die Kampfkünste einen durchtrainierten und reaktionsschnellen Körper und einen gesunden Geist anzueignen, denn sie brauchten Kraft und Ausdauer im Kampf gegen die Elemente und feindliche Mächte.

Die heute praktizierten chinesischen Martial Arts Techniken sind das Resultat jahrhundertelanger Verfeinerung und Maximierung verschiedenster Einflüsse.


Welche Kampfkunst? Welche Schule?

So individuell jede Persönlichkeit, so individuell sind auch die Ansprüche, die ein (angehender) Kampfkunstschüler oder –schülerin an eine Martial Arts Schule stellt. Man muss also schon ein bisschen suchen, um eine passende Schule zu finden. Ein paar Kriterien, die mir ein Freund mit langjähriger Kampfkunsterfahrung verraten hat, will ich als Hilfestellung hier an euch weitergeben:

Zuerst sollte man sich fragen, aus welchem Grund man überhaupt eine Kampfkunstart erlernen will.

Zur Selbstverteidigung? Um fit zu werden oder zu bleiben? Um ganzheitlich etwas für Körper und Geist zu tun?

Die Antwort führt zumindest in die richtige Richtung.



Wenn man ein oder zwei Techniken in die engere Wahl gezogen hat, sollte man sich auf die Suche nach einer möglichst nicht zu weit vom eigenen Wohnort entfernten Schule machen. Und dann auf jeden Fall eine Probestunde buchen! Dabei merkt man dann meist schon, ob das wichtigste Kriterium zutrifft: Macht es mir wirklich Spass, ist es mein Ding? Aber das gilt ja nicht nur hier, sondern für alles, was wir so treiben – sollte es jedenfalls!!!

In Hannover sind alle oben beschriebenen Martial Arts Techniken vertreten. Hier eine Auswahl:

www.taijiquan-centrum.de
www.kenpokan.de
www.kungfu-tempel.de
www.taekwondo-kodang
www.karate-dojo-hannover.de
www.zenkarate.de
www.judo-club-linden.de
www.jvhannover.de
www.dvt-hannover.de
www.taiyo-hannover.de
www.taido-hannover.de

Die richtige Ausrüstung und Accessoires findet ihr z.B. bei Asiasport in der Marienstrasse.
www.asiasport.de

1. März 2010

Asien in Hannover

Ob es um Essen, Sport, Möbel, Kunst, Kleidung, Film, Medizin, Wellness im Speziellen oder asiatische Philosophien und Lifestyle im Allgemeinen geht: Asien hat sich einen festen Platz in Hannover erobert. Die Zahl der asiatischen Familien, die sich in Hannover ansiedeln, wächst ebenso wie die Zahl der asiatischen Studenten, die sich Hannover als Studienstandort ausgesucht haben.

Man könnte wahrscheinlich, wenn man es sich wirklich vornähme, jeden Tag losziehen und sich asiatische Spezialitäten schmecken lassen, sich von asiatischen Heilern verschiedenster asiatischer Heil- Richtungen behandeln lassen, in asiatischen Läden nach schönen Dingen zur Aufwertung der Wohnung und des Kleiderschranks stöbern, zum Abschluss in einer asiatischen Kampfkunstklasse ins Schwitzen kommen und den Tag dann mit einer asiatischen Massage und anschliessender asiatischer Meditation oder einer Bollywood DVD ausklingen lassen. Dieses liesse sich ohne Schwierigkeiten wahrscheinlich gut 14 Tage durchführen, ohne die gleichen Orte aufzusuchen. (Die 14 Tage nehme ich mal so ratemässig an; falls jemand das schon in Hannover ausprobiert hat, bitte melden!!)

Nun stolpert ihr wahrscheinlich schon über dieses von mir so aufdringlich oft benutzte Wort ‘asiatisch’, das ja eigentlich eine sehr unbefriedigende und oberflächliche Beschreibung eines bestimmten geografischen Areals ist, aber absolut gar nichts über die unglaubliche Vielfalt der dahintersteckenden Kulturen und die weit auseinanderklaffenden politischen und religiösen Weltanschauungen aussagt. Aber angesichts der Tatsache, dass ‘asiatisch’ hier in Hannover vorwiegend mit den angenehmen Dingen des Lebens in Verbindung gebracht wird, freuen wir uns über das breitgefächerte (asiatische) Angebot eben jener und das friedliche Miteinander vieler asiatischer Mitbürger – ungeachtet ihrer individuellen kontroversen Hintergründe.

Dies ist die erste von mehreren Wochen, in denen wir in lockerer Folge unseren ausgewählten Fundus an hannoverschen Asien – Erlebnissen mit euch teilen wollen. Unser erstes Thema dreht sich um asiatische Kampfkunst.

Den Anfang macht sozusagen das Ende, d.h. eine Veranstaltung am Ende dieser Woche: `Die Rückkehr der Shaolin', eine Kung Fu Show.

Show

DIE RÜCKKEHR DER SHAOLIN
So. 07.02.10
14.30 und 18.30 Uhr
Theater am Aegi

In dieser Show präsentieren weltbekannte Shaolin Kampfmönche den wahren Kern der Kung Fu Kampfkunst und der asiatischen Meditationslehre Qi Gong. Im Gegensatz dazu, was allgemein von Vielen angenommen wird, liegt der Sinn der meisten Martial Arts Richtungen nicht darin, aggressiv einen Kampf zu provozieren, um seine Stärke unter Beweis stellen zu können, sondern vielmehr darin, genau jenes zu vermeiden: ‘Die höchste Ebene des Kampfes ist es, nicht zu kämpfen’.

Diese Show setzt auch auf publikumswirksame Effekte wie Eisenbrechen - es wird jedoch versucht, die Kunst der absoluten Körperbeherrschung und der inneren Einkehr als ganzheitliches Mittel für die Durchführung beeindruckender Kampftechniken zu vermitteln – nicht umsonst wird schliesslich von Kampf –Kunst gesprochen.

www.shaolin-mönche.de

www.Aegi-tickets-Hannover