
Während ich für diese Geschichte recherchierte, war ich selbst überrascht herauszufinden, dass die Kampfkunsttechnik Kung Fu eben nicht nur eine von vielen Martial Arts Techniken ist, sondern vielmehr der Oberbegriff für den Ursprung aller asiatischer Kampfkunstrichtungen.

Unzählige Legenden ranken sich um deren über dreitausendjährige Entstehungsgeschichte und Ausbreitung, die unter der Bezeichnung Kung Fu im alten China begann. Wahrscheinlich gibt es ähnlich viele Kampfkunsttechniken, die aus diesem Ursprung entstanden sind und in Japan, Korea und anderen asiatischen Nationen weiterentwickelt wurden, um dort zu neuen Formen zu finden. Die bekanntesten Beispiele sind Karate, Aikido, Judo, Jiu Jitsu (Japan), und Taekwando und Hapkido (Korea).

Dem indischen Mönch Bodhidarma, ein Nachfahre Buddhas, der 506 nach Chr. geboren wurde, wird die Einführung der Kampfkünste in China zugeschrieben. Er soll neun Jahre in einem Shaolin Tempel im Osten Chinas gelebt und dort die Grundlagen der Kampftechniken entwickelt haben, die er mit denen der buddhistischen Religion und der Lehre von Meditation und des Kanalisierens von ‘Qi’, der Lebensenergie, verknüpfte. Die Mönche sollten in der Lage sein, sich durch die Kampfkünste einen durchtrainierten und reaktionsschnellen Körper und einen gesunden Geist anzueignen, denn sie brauchten Kraft und Ausdauer im Kampf gegen die Elemente und feindliche Mächte.

Die heute praktizierten chinesischen Martial Arts Techniken sind das Resultat jahrhundertelanger Verfeinerung und Maximierung verschiedenster Einflüsse.

Welche Kampfkunst? Welche Schule?
So individuell jede Persönlichkeit, so individuell sind auch die Ansprüche, die ein (angehender) Kampfkunstschüler oder –schülerin an eine Martial Arts Schule stellt. Man muss also schon ein bisschen suchen, um eine passende Schule zu finden. Ein paar Kriterien, die mir ein Freund mit langjähriger Kampfkunsterfahrung verraten hat, will ich als Hilfestellung hier an euch weitergeben:
Zuerst sollte man sich fragen, aus welchem Grund man überhaupt eine Kampfkunstart erlernen will.
Zur Selbstverteidigung? Um fit zu werden oder zu bleiben? Um ganzheitlich etwas für Körper und Geist zu tun?
Die Antwort führt zumindest in die richtige Richtung.

Wenn man ein oder zwei Techniken in die engere Wahl gezogen hat, sollte man sich auf die Suche nach einer möglichst nicht zu weit vom eigenen Wohnort entfernten Schule machen. Und dann auf jeden Fall eine Probestunde buchen! Dabei merkt man dann meist schon, ob das wichtigste Kriterium zutrifft: Macht es mir wirklich Spass, ist es mein Ding? Aber das gilt ja nicht nur hier, sondern für alles, was wir so treiben – sollte es jedenfalls!!!
In Hannover sind alle oben beschriebenen Martial Arts Techniken vertreten. Hier eine Auswahl:
www.taijiquan-centrum.dewww.kenpokan.dewww.kungfu-tempel.dewww.taekwondo-kodangwww.karate-dojo-hannover.dewww.zenkarate.dewww.judo-club-linden.dewww.jvhannover.dewww.dvt-hannover.dewww.taiyo-hannover.dewww.taido-hannover.deDie richtige Ausrüstung und Accessoires findet ihr z.B. bei Asiasport in der Marienstrasse.
www.asiasport.de