11. März 2010

Kino

DIE FREMDE
ab Do 11.03.10
15.15 Uhr und 19.00 Uhr
Raschplatzkinos

Ohne Vorurteile zu schüren oder Partei zu nehmen, beschreibt die in Wien geborene Regisseurin Feo Aladag die aufwühlende Geschichte der jungen Türkin Umay und ihrer Eltern, die mit Sprachlosigkeit, Gewalt und emotionalem Erstarren, bedingt durch das Festhalten an jahrhundertealten Werten, auf die Befreiungsversuche ihrer Tochter reagieren.

www.diefremde.de

Kino

AJAMI
Israel/Deutschland
ab Do 11.03.10
20.15 Uhr
Kino im Künstlerhaus

Kraftvoll und eindringlich zeigt dieser bereits mehrfach ausgezeichnete Film anhand von fünf persönlichen Geschichten den Versuch des Überlebens in der Gemeinde Ajami in Tel Aviv. Dieser Ort ist ein Pulverfass, wo die Schicksale der eng beieinander lebenden Juden, Araber, Christen und Moslems tragisch miteinander verwoben sind.

Die Regisseure Yaron Shani und Scandar Copti, der eine arabisch-christlich, der andere jüdisch, wählten für ihr Debüt keine professionellen Schauspieler, sondern Laiendarsteller, die selbst mit den geschilderten Problemen in ihrem täglichen Leben konfrontiert werden und so besonders glaubwürdig und intensiv spielen.

Die Art der Kameraführung und die Erzählweise machen die Brisanz der Geschichten noch deutlicher.

www.adjami-film.de

10. März 2010

Live Performance/ Musik

ORIGINAL WAILERS
Mi 10.03.10
Musik Zentrum
Emil-Meyer-Strasse 26

Roots Reggae satt verspricht das Konzert heute Abend mit den 'Original Wailers', die sich 2008 um Al Anderson und Junior Marvin (Lead Guitar und Vocals) formierten. Die beiden Jamaicans spielten mit Bob Marley and the Wailers zu Bob's Lebzeiten in den 70ern und frühen 80ern.

www.musikzentrum-hannover.de
www.originalwailers.com

9. März 2010

Profil

TOBIAS

Was hat dich heute morgen dazu bewegt, aufzustehen?
Die Sonne und der gefühlte Frühling

Was siehst du, wenn du aus deinem Küchenfenster guckst?
Mit Efeu bewachsenen Wände und eine Kastanie im Hinterhof

Wo warst du schon mal in Hannover, würdest aber freiwillig nie wieder hingehen?
Ins Acanto

Welches ist dein liebster Stadtteil und warum?
Linden. Viel Multikulti und junges Leben. Ausserdem sind meine Kindergruppen da

Was muss sich deiner Meinung nach unbedingt in Hannover ändern und warum?
Es sollte mehr und bessere Clubs zum Ausgehen geben

Wenn du abends ausgehst, wohin gehst du dann am liebsten?
Zum 3 Raum im Ballhof

Wo gehst du am liebsten shoppen?
Im Urlaub, da ist alles anders

Lieblings-Radio-Station
Soul-Station (NDR 2)

Was schätzt du am meisten an Hannover?
Die Überschaubarkeit und das viele Grün

Wenn Du einen ausländischen Gast in Hannover herumführen müsstest, wohin würdest du ihn zuerst bringen? Und wohin überhaupt nicht?
Zuerst auf das Neue Rathaus, und überhaupt nicht in die Südstadt

Was ist dein Lieblingswort?
gediegen

Wo siehst du dich in 5 Jahren?
In der Schule als Lehrer und mit Frau und Kindern

Was findest du total überflüssig?
Nasses, kaltes Wetter, Studiengebühren

Dein Lieblingsessen
Lachs in Salbei-Sahne

Wo isst du es bevorzugt?
Im Restaurant

Was nervt dich am meisten an Hannover?
Zu wenig coole Veranstaltungen mit cooler Musik

Wie würdest Du niemals aus dem Haus gehen?
Nackt und/oder ungefrühstückt

Welche Sprachen sprichst du?
Englisch, Französisch, Portugiesisch, und Deutsch natürlich

Welches Buch liest du gerade?
'Nächte in Bahia' von Jorge Amado
Ein Lehrbuch für Kinder mit Capoeira-Spielen

Was würdest du jetzt in diesem Moment am liebsten machen, wenn du könntest?
Auf einem Workshop trainieren

Dein Beruf? Oder Ausbildung zu.............?
Studium Bio und Sport
Capoeira Professor (Lehrer)

Was machst du als erstes, wenn du nach der Arbeit nach Hause kommst?
Cappucino trinken

Wohin planst du deine nächste Reise?
Mallorca und Portugal

Welche 3 Dinge möchtest du unbedingt innerhalb der nächsten 10 Jahre machen?
1. Lehrer an der Schule sein
2. Kinder
3. In ein Haus auf dem Land ziehen

Dein Lieblingsfilm?
Herr der Ringe

Wo sind deiner Meinung nach in Hannover die interessantesten Leute anzutreffen?
In Linden und in der Nordstadt

www.nzinga.capoeuropa.com
www.capoeira.christian-hess.com

8. März 2010

Martial Arts aus Brasilien - in Hannover!

Nicht nur China, Japan und Korea, sondern auch Brasilien kann mit einer inzwischen weltweit verbreiteten und beliebten Kampfkunsttechnik aufwarten: Capoeira heisst die Mischung aus Tanz, Kampf und Musik.

Capoeira entstand in Brasilien aus afrikanischen Tänzen und Kulten, die die eingeschifften Sklaven aus ihren Heimatländern mitbrachten, und wurde zunächst als eine Art Strassenkampftechnik angewandt, wobei rivalisierende Strassenbanden damit gegeneinander und gegen die Obrigkeiten kämpften.

Nach einem Hin- und Her zwischen Phasen, in denen die Ausübung von Capoeira unter Strafe gestellt und dann wieder als Kampftechnik gefördert wurde, entstand schliesslich in den 40er Jahren des 20. Jahrhunderts eine Struktur, wodurch diese Kampfkunsttechnik weitere Verbreitung auch über die Grenzen Brasiliens hinaus fand.

Gekämpft wird mit teilweise akrobatisch anmutenden tänzerisch fliessenden Bewegungen zu einer typischen Musik, die dem sogenannten Toque (Rhytmus) folgt, der wiederum die Geschwindkeit der Kampfbewegungen vorgibt.


Ein Capoeirista wird auch immer in der Kunst der Beherrschung der drei charakteristischen Instrumente unterrichtet: Die beiden Trommelarten Atabaque und Pandeiro und das schwieriger zu erlernende Berimbau, ein Musikbogen, der aus einem Stab des nur in Brasilien wachsenden Holzes Biriba, einer Metallsaite und einem Klangkörper besteht. Berimbaus gibt es in verschiedenen Grössen und Tonlagen. Um Töne mit einem Berimbau zu erzeugen, braucht der Musiker ausserdem eine Holzrassel, eine Münze und ein Schlagstöckchen.

Capoeira wird in sehr unterschiedlichen Stilen gelehrt, wobei Capoeira Regional und Capoeira Angola die Hauptrolle spielen. Ein wichtiges hervorstechendes Element, das Capoeira von anderen Martial Arts unterscheidet, ist, dass die Kämpfe in der Roda, portugiesisch für Kreis, stattfinden, der von Capoeiristas und Musikern gebildet wird.

Ein weiterer Unterschied ist das für den Kampf erforderliche Erspüren des Gegners mit Hilfe von Malicia, was eigentlich Hinterlist bedeutet, im brasilianischen jedoch mit Kriegslist umschrieben werden kann.

Auch hier in Hannover habt ihr die Möglichkeit, durch erfahrene Capoeiristas an diese einzigartige Kampfkunst herangeführt zu werden und natürlich professionell zu trainieren. Hier einige Adressen:

www.nzinga.capoeuropa.com
www.kenpokan.de
www.capoeira-hannover.de
www.artenegra-hannover.de

7. März 2010

Event Review

SEX, SALSA und STORIES im Pavillon

Der erste diesjährige Samowar des Jahres im Pavillon war unser erster Samowar überhaupt, und ich muss sagen, unsere Erwartungen haben sich erfüllt - allerdings nicht direkt, insofern, als dass wir uns nicht sicher waren, welche Erwartungen wir überhaupt hatten…ausser natürlich, dass wir Spass haben wollten.

Und den hatten wir reichlich. Gäste von Talkshows neigen ja generell dazu, ihre Lieblingswörter fortwährend zu benutzen, was auch hier der Fall war. Emile Moise, Ex-Physiker und Jetzt-Tänzer, liebt zweifellos das Wort 'Bewegung' und alles, was sich von diesem ableiten lässt. Zur Begeisterung des zahlreich erschienenen Publikums stellte er dies auch reichlich in praktischer Form unter Beweis, und unsere Hoffnung, mitzutanzen, erfüllte sich am Ende der Show, als wir aufgefordert wurden, Grundschritte in Merengue, Salsa und Bachata zu üben.


Hip Hopper Daniel Osakwe hat natürlich als Hip Hopper das Recht zu mehreren und obendrein sehr bösen Lieblingswörtern, wobei er bei der reichlichen Benutzung jener offensichtlich den Nerv des im Kindergartenalter von zweifelhaften Autoritäten traumatisierten Publikums traf, das ob der verbotenen Wortflut unruhig auf seinen Stühlen herumzurutschen begann. Kaum glauben mochte man indessen, dass Daniel seine Kombi aus Hip Hop und Stand Up Comedy zum ersten Mal zum besten gab. Wir haben Tränen gelacht, um einen Moment später den tieferen Sinn seiner Jokes mit einem leichten Crash im Gehirn zu realisieren.


Sozusagen der ruhende Pol in diesem Mix war Cecily Hemel-Atherly, die das Publikum mit Geschichten aus ihrer Heimat Guyana in ihren Bann zog und damit die böse Wortflut von Daniel und den Bewegungsdrang von Emile sozusagen neutralisierte. Wir sassen mit ihr auf den Stufen des Hauses ihrer Grossmutter in Guyana, lauschten der brodelnden Gerüchteküche der Nachbarn (spit - press!) und konnten die Geister der Toten durch die tropische Nacht huschen hören….Ihr Lieblingswort? Ich würde sagen: Geschichten.

Danach durften wir von Cecily's leckerem guyanesischen Buffet probieren. Und anschliessend Tanz - siehe oben!

Fazit: Ein gelungener Mix, routiniert kombiniert und präsentiert von den Hosts Susanne Müller-Jantsch und Fettah Diouri.
Mehr davon!!

www.pavillon-hannover.de

5. März 2010

Party

EL SONIDO DEL MUNDO
mit Mañana Sounds
05.03.10
23.00 Uhr
Indiego Glocksee

Heisses zum Tanzen wird hier versprochen - das Motto der Mañana Sounds (Wilde Mischung aus Ska, Punk, Elektro, Dub, Balkan….) lautet: 'If I can't dance, I don't want to be part of your revolution'.

Dem ist wohl nichts hinzuzufügen. Also, denn…….

www.indiego-glocksee.de

Ausstellung/Führung

NAM JUNE PAIK
So 07.03.10
11.15 Uhr (Führung)
Sprengel Museum

Installationen, Objekte und Grafiken des Medienkünstlers Nam June Paik, Seoul (1932 - 2006)

www.sprengel-museum.de
www.paikstudios.com

Ausstellung/Fotografie

KOWLOON CITY ROAD - HONGKONG
noch bis 26.03.10
werktags 10.00 - 19.00 Uhr, samstags 10.00 bis 18.00 Uhr
Galerie für Fotografie Winter
Theaterstrasse (Langesche Höfe) 14

Die Galerie Winter zeigt Arbeiten des hannoverschen Fotografen Oliver Gräfe unter dem Titel: Kowloon City Road - Hongkong.

www.winterfoto.de
www.olivergraefe.com

Live Performance

EPHRAIM JUDA
Sa 06.03.10
20.00 Uhr
Kulturfabrik
Löseke, Hildesheim

In Sachen Reggae kommt Hannover ja leider zu kurz (Veranstalter, bitte tut was!!) - deshalb sei hier ein Konzert an diesem Wochenende in Hildesheim erwähnt, sozusagen als kleines Trostpflaster für alle hannoverschen Reggaefans. Ephraim Juda aus Berlin (hatte ich vor meiner Recherche noch nie gehört, klingt aber gut!) spielt dort mit seiner vielköpfigen Band (inklusive Bläser!).

www.kufa.info
Ephraim Juda & 40 Fiyah Band

4. März 2010

Event

SAMOWAR
Talkshow im Pavillon
Fr 05.03.10
20 Uhr
Pavillon Hannover

Also, diese Kombination aus internationalen Tänzern, Comedians, Geschichtenerzählern, die dazu sogar noch kochen, finden wir einfach unwiderstehlich!

Die auftretenden Akteure seien hier nochmal aufgelistet, damit ihr eine Vorstellung davon habt, was euch erwartet:

Daniel Osakwe aus Hannover hiphopt und macht Comedy (Daniel hat bereits mit Gentleman und Mousse T. zusammengearbeitet).

Emile Moise, Diplom Physiker von den Seychellen, treibt die Physik hier auf die Spitze und tanzt uns was vor. Vielleicht dürfen wir auch mittanzen? Immerhin ist dieser Herr auch Choreograph…

Die Dritte im Bunde ist Cecily Hemel-Atherly. Sie wird uns Geschichten aus ihrer Heimat Guyana erzählen. Und nun der Clou: Sie wird ein typisch guyanesisches Essen kochen (ich hoffe, so kreolisch wie möglich!!), und – es uns servieren!!

Fettah Diouri und Susanne Müller - Jantsch fungieren als Gastgeber und Moderatoren.

Wir von mukucity.com werden diesen Samowar auf jeden Fall inspizieren – wir sind sehr gespannt, ob unsere Erwartungen erfüllt werden, und berichten dann wieder!

www.pavillon-hannover.de

Profil

KENJI

Was hat dich heute morgen dazu bewegt, aufzustehen?
Weil ich mich freue zu leben!

Was siehst du, wenn du aus deinem Küchenfenster guckst?
Bäume und Katzen und Grün

Welches ist dein liebster Stadtteil und warum?
Der Stadtteil um meinen Dojo (Schule) ist der beste!

Wenn du abends ausgehst, wohin gehst du dann am liebsten?
Ich gehe abends nicht aus

Wo gehst du am liebsten shoppen?
Im Asia Shop und zum Bahnhof, um mir eine japanische Zeitung zu kaufen.

Was schätzt du am meisten an Hannover?
Hannover ist eine ruhige, besinnliche Stadt. (Jedenfalls im Gegensatz zu Tokyo!!)

Was ist dein Lieblingswort?
‚Doso’, das bedeutet auf japanisch ‚bitte’

Wo siehst du dich in fünf Jahren?
In fünf Jahren hoffe ich, noch mehr Mitstreiter auf meinem Weg zu haben!

Was findest du total überflüssig?
Schimpfworte, Worte mit negativer Bedeutung

Dein Lieblingsessen
Klebreis!

Wo isst du es bevorzugt?
Zu Hause!

Wie würdest Du niemals aus dem Haus gehen?
Ohne Hut

Welche Sprachen sprichst du?
Japanisch und Deutsch

Welches Buch liest du gerade?
Ein japanisches Buch über Yoga

Was würdest du jetzt in diesem Moment am liebsten machen, wenn du könntest?
Kumbhaka (bestimmte Atemtechnik, Anm. d. Red.)

Dein Beruf?
Ich bin Budo Lehrer

Was machst du als erstes, wenn du nach der Arbeit nach Hause kommst?
Ich begrüsse meine Frau

Wohin planst du deine nächste Reise?
Nach Japan, wenn ich mal wieder genug Zeit habe...

Welche 3 Dinge möchtest du unbedingt innerhalb der nächsten 10 Jahre machen?
Die Lehre von Sotaiho verbreiten
Taido weiter verbreiten
Im Garten einen Teich für Koi anlegen

Dein Lieblingsfilm?
Das weinende Kamel

Wo sind deiner Meinung nach in Hannover die interessantesten Leute anzutreffen?
Im Dojo

Kenji unterrichtet Taido, eine Kampfkunsttechnik, die sich aus Elementen verschiedener japanischer Kampfsportarten, vor allem dem Aikido und den traditionellen Budokünsten zusammensetzt, hier in Hannover in seiner Schule für Atmung und Bewegung in der Dieterichsstr. 42 in der Südstadt.

www.taido-hannover.de

Martial Arts aus Japan

Die wichtigsten Kampfkunstarten aus Japan (bitte alle Anhänger von hier nicht Genannten nicht sauer sein!) sind Karate, Aikido, Judo und Jiu Jitsu.

Die Ursprünge dieser japanischen Martial Arts Richtungen liegen, wie in unserer Story über asiatische Kampfkunst erwähnt, im alten China. Bei Karate steht der sportliche Wettkampf im Vordergrund, aber auch Selbstdisziplin und innere Einkehr haben einen hohen Stellenwert. Die ganzheitliche Lehre für Körper und Geist und die Persönlichkeitsentwicklung spielt in den meisten japanischen Kampfkunstarten eine grosse Rolle.

Unterschiede bestehen z. B. in der Anwendung von Waffen (beim Karate), der waffenlosen Selbstverteidigung (Judo) und, wie bei Aikido, das Einbeziehen und Nutzen der beim Angriff des Gegners freiwerdenden Energie. Eines der Ziele ist beim Aikido z.B. auch, dem Gegner so wenig wie möglich zu schaden.
Ihr seht also, bei keiner der hier erwähnten Martial Arts Richtungen geht es um ‘Hau drauf’ Methoden. Durch einschlägige Filme wurde dieses Missverständnis leider eher noch verstärkt, und es gibt durchaus genug negative Beispiele von Lehrern, die das Mantra ‘Die höchste Ebene des Kampfes ist es, nicht zu kämpfen’ weit von sich weisen und als Unsinn bezeichnen würden. Doch sind dies hoffentlich Ausnahmen, denen ihr beim Suchen einer geeigneten Schule nicht in die Arme laufen werdet….

www.karate-club-seelze.de
www.karate-dojo-hannover.de
www.karateverband-niedersachsen.de
www.karateclubhannover.de
www.karate-hannover.de

www.judo-hannover.de
www.judo-club-linden.de
www.judohannover.de
www.jvhannover.de

www.aikidoschulelinden.de
www.kyushindo.de
www.aikido-verein-hannover.de
www.aikidohannover.de
www.aikido-zentrum-hannover.de
www.hannover-aikido.de

www.aikido-hannover-misburg.de
www.zanshin-do.de

3. März 2010

Qi Gong und Tai Chi (Taijiquan)

Beide Techniken sind einander insofern ähnlich, als dass sie den altchinesischen Kampfkunstlehren entspringen und sich auf Wahrnehmung, Steigerung und Steuerung der dem Körper innewohnenden Lebensenergie 'Qi' konzentrieren. Im Laufe der Zeit ist der Kampfkunstaspekt beider Techniken mehr und mehr hinter Atem-, Meditations-, und Bewegungslehren zurückgetreten. Bei Qi Gong, das, wörtlich übersetzt, 'Arbeit mit dem Qi' bedeutet, stehen Atemtechniken im Vordergrund, wobei das Tai Chi sich mehr auf bestimmte Bewegungsformen konzentriert. Beide Techniken sind charakterisiert von weich und langsam fliessenden Bewegungsabläufen.

Sowohl Qi Gong als auch Tai Chi werden in China als Volkssport ausgeübt und als Vorbeugung und Heilung von Krankheiten angesehen und erfreuen sich auch hier immer grösserer Beliebtheit. Sie gelten als einfach und mit geringem Aufwand durchführbare effektive Heilmethoden.

In Deutschland werden Kurse teilweise von Krankenkassen übernommen, sofern die Lehrkraft bzw. Schule dort registriert ist.

Obwohl zahllose Bücher und DVDs im Umlauf sind, die sich mit dem Erlernen von Qi Gong und Tai Chi beschäftigen, ist es wie auch bei vielen anderen Methoden am besten, sich die Grundlagen mit Hilfe eines professionellen Lehrers anzueignen.

Hat man einen Lehrer seines Vertrauens gefunden, lässt sich nach einigen Wochen Übung meist schon eine positive Veränderung feststellen: Man fühlt sich mehr 'im Fluss', atmet besser, hat eine gesündere Haltung (auch der Umwelt und den Mitmenschen gegenüber!).


In Hannover gibt es mehrere Schulen, in denen Qi Gong und Tai Chi gelehrt wird. Hier einige Adressen. Wir wünschen euch viel Glück beim Finden der richtigen. Und natürlich Spass am Üben!

www.taichi-hannover.de

www.taijiquan-centrum.de

www.tai-chi-studio.de

www.qigong-hannover.de

2. März 2010

Asiatische Kampfkunst


Während ich für diese Geschichte recherchierte, war ich selbst überrascht herauszufinden, dass die Kampfkunsttechnik Kung Fu eben nicht nur eine von vielen Martial Arts Techniken ist, sondern vielmehr der Oberbegriff für den Ursprung aller asiatischer Kampfkunstrichtungen.


Unzählige Legenden ranken sich um deren über dreitausendjährige Entstehungsgeschichte und Ausbreitung, die unter der Bezeichnung Kung Fu im alten China begann. Wahrscheinlich gibt es ähnlich viele Kampfkunsttechniken, die aus diesem Ursprung entstanden sind und in Japan, Korea und anderen asiatischen Nationen weiterentwickelt wurden, um dort zu neuen Formen zu finden. Die bekanntesten Beispiele sind Karate, Aikido, Judo, Jiu Jitsu (Japan), und Taekwando und Hapkido (Korea).


Dem indischen Mönch Bodhidarma, ein Nachfahre Buddhas, der 506 nach Chr. geboren wurde, wird die Einführung der Kampfkünste in China zugeschrieben. Er soll neun Jahre in einem Shaolin Tempel im Osten Chinas gelebt und dort die Grundlagen der Kampftechniken entwickelt haben, die er mit denen der buddhistischen Religion und der Lehre von Meditation und des Kanalisierens von ‘Qi’, der Lebensenergie, verknüpfte. Die Mönche sollten in der Lage sein, sich durch die Kampfkünste einen durchtrainierten und reaktionsschnellen Körper und einen gesunden Geist anzueignen, denn sie brauchten Kraft und Ausdauer im Kampf gegen die Elemente und feindliche Mächte.

Die heute praktizierten chinesischen Martial Arts Techniken sind das Resultat jahrhundertelanger Verfeinerung und Maximierung verschiedenster Einflüsse.


Welche Kampfkunst? Welche Schule?

So individuell jede Persönlichkeit, so individuell sind auch die Ansprüche, die ein (angehender) Kampfkunstschüler oder –schülerin an eine Martial Arts Schule stellt. Man muss also schon ein bisschen suchen, um eine passende Schule zu finden. Ein paar Kriterien, die mir ein Freund mit langjähriger Kampfkunsterfahrung verraten hat, will ich als Hilfestellung hier an euch weitergeben:

Zuerst sollte man sich fragen, aus welchem Grund man überhaupt eine Kampfkunstart erlernen will.

Zur Selbstverteidigung? Um fit zu werden oder zu bleiben? Um ganzheitlich etwas für Körper und Geist zu tun?

Die Antwort führt zumindest in die richtige Richtung.



Wenn man ein oder zwei Techniken in die engere Wahl gezogen hat, sollte man sich auf die Suche nach einer möglichst nicht zu weit vom eigenen Wohnort entfernten Schule machen. Und dann auf jeden Fall eine Probestunde buchen! Dabei merkt man dann meist schon, ob das wichtigste Kriterium zutrifft: Macht es mir wirklich Spass, ist es mein Ding? Aber das gilt ja nicht nur hier, sondern für alles, was wir so treiben – sollte es jedenfalls!!!

In Hannover sind alle oben beschriebenen Martial Arts Techniken vertreten. Hier eine Auswahl:

www.taijiquan-centrum.de
www.kenpokan.de
www.kungfu-tempel.de
www.taekwondo-kodang
www.karate-dojo-hannover.de
www.zenkarate.de
www.judo-club-linden.de
www.jvhannover.de
www.dvt-hannover.de
www.taiyo-hannover.de
www.taido-hannover.de

Die richtige Ausrüstung und Accessoires findet ihr z.B. bei Asiasport in der Marienstrasse.
www.asiasport.de

1. März 2010

Asien in Hannover

Ob es um Essen, Sport, Möbel, Kunst, Kleidung, Film, Medizin, Wellness im Speziellen oder asiatische Philosophien und Lifestyle im Allgemeinen geht: Asien hat sich einen festen Platz in Hannover erobert. Die Zahl der asiatischen Familien, die sich in Hannover ansiedeln, wächst ebenso wie die Zahl der asiatischen Studenten, die sich Hannover als Studienstandort ausgesucht haben.

Man könnte wahrscheinlich, wenn man es sich wirklich vornähme, jeden Tag losziehen und sich asiatische Spezialitäten schmecken lassen, sich von asiatischen Heilern verschiedenster asiatischer Heil- Richtungen behandeln lassen, in asiatischen Läden nach schönen Dingen zur Aufwertung der Wohnung und des Kleiderschranks stöbern, zum Abschluss in einer asiatischen Kampfkunstklasse ins Schwitzen kommen und den Tag dann mit einer asiatischen Massage und anschliessender asiatischer Meditation oder einer Bollywood DVD ausklingen lassen. Dieses liesse sich ohne Schwierigkeiten wahrscheinlich gut 14 Tage durchführen, ohne die gleichen Orte aufzusuchen. (Die 14 Tage nehme ich mal so ratemässig an; falls jemand das schon in Hannover ausprobiert hat, bitte melden!!)

Nun stolpert ihr wahrscheinlich schon über dieses von mir so aufdringlich oft benutzte Wort ‘asiatisch’, das ja eigentlich eine sehr unbefriedigende und oberflächliche Beschreibung eines bestimmten geografischen Areals ist, aber absolut gar nichts über die unglaubliche Vielfalt der dahintersteckenden Kulturen und die weit auseinanderklaffenden politischen und religiösen Weltanschauungen aussagt. Aber angesichts der Tatsache, dass ‘asiatisch’ hier in Hannover vorwiegend mit den angenehmen Dingen des Lebens in Verbindung gebracht wird, freuen wir uns über das breitgefächerte (asiatische) Angebot eben jener und das friedliche Miteinander vieler asiatischer Mitbürger – ungeachtet ihrer individuellen kontroversen Hintergründe.

Dies ist die erste von mehreren Wochen, in denen wir in lockerer Folge unseren ausgewählten Fundus an hannoverschen Asien – Erlebnissen mit euch teilen wollen. Unser erstes Thema dreht sich um asiatische Kampfkunst.

Den Anfang macht sozusagen das Ende, d.h. eine Veranstaltung am Ende dieser Woche: `Die Rückkehr der Shaolin', eine Kung Fu Show.

Show

DIE RÜCKKEHR DER SHAOLIN
So. 07.02.10
14.30 und 18.30 Uhr
Theater am Aegi

In dieser Show präsentieren weltbekannte Shaolin Kampfmönche den wahren Kern der Kung Fu Kampfkunst und der asiatischen Meditationslehre Qi Gong. Im Gegensatz dazu, was allgemein von Vielen angenommen wird, liegt der Sinn der meisten Martial Arts Richtungen nicht darin, aggressiv einen Kampf zu provozieren, um seine Stärke unter Beweis stellen zu können, sondern vielmehr darin, genau jenes zu vermeiden: ‘Die höchste Ebene des Kampfes ist es, nicht zu kämpfen’.

Diese Show setzt auch auf publikumswirksame Effekte wie Eisenbrechen - es wird jedoch versucht, die Kunst der absoluten Körperbeherrschung und der inneren Einkehr als ganzheitliches Mittel für die Durchführung beeindruckender Kampftechniken zu vermitteln – nicht umsonst wird schliesslich von Kampf –Kunst gesprochen.

www.shaolin-mönche.de

www.Aegi-tickets-Hannover

26. Februar 2010

Bühne

BEATZ im GOP
3.03.10 bis 2.05.10
GOP Georgstrasse 36

Mit dem Frühlingserwachen (bitte, bitte!!) wartet das GOP mit seinem neuen internationalen Programm auf: BEATZ ist auch für ein nicht deutsch verstehendes Publikum konzipiert und hat sich als Thema das metropolische Streetlife ausgesucht. Showzeiten sind von Dienstag bis Sonntag. Alles Weitere findet ihr unter:

www.variete.de

25. Februar 2010

Kino

FULL MOON SHORTS
Sa 27.02.10
20.30 Uhr
Kino im Sprengel / Nordstadt

Im Sprengel läuft zum Vollmond wieder eine Auswahl internationaler Kurzfilme.

C’est gratuit pour les Filles
Marie Amachoukeli und Claire Burger, Frankreich 2009, 24 Min.

Rabbit Punch
Kristian Andrews, GB 2007, 6 Min.

Why do you let me stay here?
Marc Webb, USA 2009, 6 Min.

Zietek
Bartosz Blaschke, Polen 2008, 17 Min.

Das Mädchen mit den gelben Strümpfen
Grzegorz Muskala, D 2008, 6 Min.

Return as an Animal
Bruno Dicolla, Brasilien 2008, 2 Min.

The lost Tribes of New York
Carolyn London und Andy London, USA 2009, 4 Min

Where is my Romeo?
Abbas Kiarostami, Iran 2007, 3 Min.

Please Say Something
David O´Reilly, Irland 2009, 10 Min.

The Archive
Sean Dunn, USA 2008, 8 Min.

www.kino-im-sprengel.de

24. Februar 2010

Ausstellung/Fotografie

Weltausstellung Prinzenstrasse'REPORTING VIOLENCE'
Von der Notwendigkeit der Berichterstattung über Gewalt
So 28.02.10
11.00 Uhr
Foyer des Schauspielhauses
Prinzenstrasse

Der bekannte hannoversche Fotograf Wolf Böwig zeigt seine in Krisengebieten der Welt entstandenen Arbeiten auf ungewöhnliche Weise: Die Ausstellung 'Reporting Violence', die in Zusammenarbeit mit dem freien Journalisten und Schriftsteller Pedro Rosa Mendes entstanden ist, wird auf der Aussenfassade des Schauspielhauses präsentiert.

Die Fotografien aus Burma, Osttimor, Afghanistan, Somalia, Sierra Leone und Ruanda spiegeln ihre Erfahrungen als Berichterstatter weltweiter Gewalt wider - und führen eindringlich vor Augen, welchen Effekt diese Gewalt auf Menschen hat, die, losgelöst von jeder erkennbaren Struktur, kein anderes Ziel als das blanke Überleben haben.

Im Anschluss an die Ausstellungseröffnung findet ein Gespräch statt, zu dem Böwig und Rosa Mendes eingeladen wurden.

www.wolfboewig.de

www.lettre-ulysses-award.org

www.schauspielhannover.de

23. Februar 2010

Bühne

MOSCHEE DE
Premiere Sa 27.02.10
20.00 Uhr
weitere Vorstellungen Di 02.03., Do 11.03., Sa 27.03. und Di 30.03
jeweils 20.00 Uhr
Cumberlandsche Bühne
Künstlerhaus

Robert Thalheim und Kola Messing zeigen auf der Grundlage einer realen Story, wie sich im Umland Berlins die dortige Einwohnerschaft - brave Leute aus der Reihenhaussiedlung, Neonazis und Lokalpolitiker - zu einer Bürgerinitiative zusammentun, um Hand in Hand mit immer drastischer werdenden Mitteln den Bau einer Moschee in ihrer Nachbarschaft zu verhindern. Moschee DE beleuchtet die Charaktere und Geschichten, die sich hinter den Schlagzeilen der Medien über den vermeintlichen Kampf der Kulturen verbergen.

www.schauspielhannover.de

www.taz.de

22. Februar 2010

Sehpferdchen Filmfest

RAHMENPROGRAMM/Fortbildungen
22.02.10
15.00 bis 19.00 Uhr
Kino im Künstlerhaus

Verschiedene interessante Themen stehen bei den Fortbildungen für Pädagogen im Rahmen des Sehpferdchen Filmfests auf dem Programm.

Hier ein Beispiel: Mit der Darstellung von Migration und Migranten im Film am Beispiel von ‘Angst essen Seele auf’ von R.W. Fassbinder und ‘Gegen die Wand’ von Fatih Akin beschäftigt sich Referentin Bettina Henzler, Filmvermittlerin von der Uni Bremen. Ihr Thema lautet ‘Perspektivenwechsel’ – Vermittlung von Film als Kunstform im Unterricht – methodische Vorschläge.

Weitere Informationen über das Filmfest gibt es unter

www.filmfest-sehpferdchen.de

Buch

GROWING UP GLOBAL
Raising Children to be at Home in the World
von Homa Subet Tavangar
Ballentine Book

Ein tolles Buch für alle pädagogisch Tätigen, die Wert auf eine interkulturelle Erziehung legen. Leider gibt es das Buch bisher nur in der englischen Originalausgabe. Die rund 300 Seiten quellen über mit wirklich kreativen Ideen zum Thema ' miteinander leben'.

Einige Beispiele:
So wird die Schule international kompetenter
Spielplatz- und andere Spiele aus verschiedenen Ländern
Geografie-, Sprach- und Kulturspiele
Lernen der Essgewohnheiten, Religionen und Feste der verschiedensten Kulturen
Unabhängig produzierte internationale Filme statt Hollywoodproduktionen
Das Buch kann z.B. in der Stadtweg Buchhandlung oder der Badenstedter Buchhandlung bestellt werden, es wird kostenfrei nach Hause geliefert!

www.growingupglobal.net

www.stadtweg-buchhandlung.de

19. Februar 2010

Tanz

LEINE-MILONGA
Für alle Tangoliebhaber! Argentinischer Tanzabend!
20.02.10
21.30 Uhr
Tangowerkstatt Hannover
Weidendamm 28

www.tangowerkstatt-hannover.de

Fest

TET NGUYEN DAN
Vietnamesisches Neujahrsfest zum Jahr des Tigers
20.02.10
20.00 Uhr
Kulturzentrum Faust
Warenannahme

Tet Nguyen Dan bedeutet soviel wie ‘Fest des ersten Morgens’ und ist das beliebteste und wichtigste Fest in Vietnam. Nach dem Mondkalender berechnet, heisst man mit dem Neuen Jahr die Ankunft des Frühlings willkommen.

Es wird den Ahnen gedacht, Festessen gekocht, das Haus geputzt und Familienbesuche abgestattet. Die Sorgen und Probleme des vergangenen Jahres werden vergessen und mit besonders schöner Kleidung, Musik und Tanz die Gelegenheit zum Neuanfang begrüsst.

In Hannover kann jeder, der Lust hat, im Faust beim diesjährigen Tet – Fest mitfeiern! Es gibt leckere vietnamesische Spezialitäten, musikalische Darbietungen, Tanz und Karaoke.

http://www.kulturzentrum-faust.de

http://www.vietnam-dvg.de

18. Februar 2010

Kino

SEHPFERDCHEN
Filmfest für die Generationen

Dieses seit 1998 bestehende Filmfest findet dieses Jahr vom 21. Februar bis 3. März statt. Der Hauptveranstaltungsort wird das Künstlerhaus in Hannover sein, aber auch Neustadt, Burgdorf und Braunschweig sind in das Programm eingebunden.

Neu: Mit dem Programm ‘Filme 14 plus’ wird erstmals auch die Altersgruppe der über 14-Jährigen angesprochen.

Als Vorfilme werden Kurzfilme präsentiert, die von Kindern und Jugendlichen speziell gedreht wurden.

Ein umfassendes Rahmenprogramm mit Moderation, praktische Wissensvermittlung rund um das Thema Film durch das Studio der FilmSchule und die enge Zusammenarbeit mit den ‘SchulKinoWochen Niedersachsen’ bei der Gestaltung und Abstimmung der Angebote sowie Fortbildungen für Lehrkräfte machen das ‘Sehpferdchen’ besonders interessant.

www.filmfest-sehpferdchen.de



Hier eine Auswahl der Filme, die uns besonders sehenswert erscheinen:

MIA UND DER MIGOU
(Mia et le Migou)
Französische Originalversion, deutsch eingesprochen
25.02.10
9.00 Uhr
Für Kids ab 8 Jahre
Kino im Künstlerhaus

Hier wurden die aktuellen Themen globale Erwärmung und Klimawandel in einem ansprechend gezeichneten, phantasievollen Animationsfilm verpackt, um sie auch jüngeren Kindern unterhaltsam verständlich zu machen.

In einem bisher unberührten Tal soll ein grosses Hotel gebaut werden. Mia’s Vater arbeitet auf der Baustelle. Als er in Gefahr gerät, macht sich Mia auf, um ihm zu helfen, und trifft dabei auf die Migous, freundliche Fabelwesen, die ihre Um-Welt retten wollen.

Der Film gewann beim europäischen Filmpreis 2009 den Titel bester Animationsfilm.

www.miaetlemigou.fr



BABAK
(Zamani Baraye Doust Dashtan)
Iranische Originalversion, deutsch eingesprochen
25.02.10
11.00 Uhr
Für Kids ab 8 Jahre
Kino im Künstlerhaus

Babak ist behindert. Darunter leidet seine Familie, doch während sein Bruder Afshin Babak quält und ärgert und sein Vater sogar beschliesst, ihn allein in seinem Zimmer zu isolieren, hält die Mutter zu ihm, aber auch sie ist mit der Situation überfordert.

Eines Tages deckt Majid, ein Freund von Afshin, Babak’s verzweifelte Situation auf. Von da an ändert sich Babak’s Leben, und die Schule hilft der überforderten Familie bei der Integration des behinderten Jungen.

Dieser Film geht unter die Haut. Eindringlich und authentisch wird die vermeintliche Aussichtslosigkeit der Situation vor Augen geführt und eine realistische Lösung aufgezeigt.

www.lucasfilmfestival.de



THE VISITOR
(Ein Sommer in New York)
Von Sonntag, 21.02. bis Mittwoch, 24.02. jeweils 20.15 Uhr
Film mit vorheriger Diskussion am 1.03. ab 8.30 Uhr
Für Leute ab 14
Kino im Künstlerhaus

Diesen sehenswerten Film haben wir bereits hier auf mukucity besprochen, siehe Post vom 3. Februar.

Im Rahmen des Sehpferdchen Filmfests wird er nun speziell für Jugendliche im Künstlerhaus gezeigt.

Am 1. März findet dazu vor dem Film eine Diskussion mit Arzu Altug von der Stabstelle Integration, Politik und Verbände ebenfalls im Künstlerhaus statt.

www.filmfest-sehpferdchen.de

16. Februar 2010

Neu, schön und lecker!


RESTAURANT ROSMARIN

Prosecco in Strömen und Fingerfood satt - bei der Eröffnung des Restaurants ROSMARIN am Volgersweg war es schwierig, einen Platz zu bekommen! Klein, fein, gediegen, nicht zu elegant, aber interessant sind Adjektive, die mir zum Ambiente des ROSMARIN eingefallen sind - Attribute, die auch auf die Speisekarte und sogar - das erste ausgenommen - auf die Gäste am Eröffnungsabend zutrafen.

Die Stilrichtung lässt sich am zutreffendsten mit mediterran umschreiben - eine vielversprechende Mischung, kreiert von den Inhabern Mehmet und Muhterem Genc. Einen kunstvollen Rahmen bilden die eindrucksvollen Gemälde von Halil Aydin Ataman.

Auf unseren zweiten Besuch, bei dem wir von den vielversprechenden Gerichten auf der Speisekarte probieren werden, freuen wir uns schon. Wir berichten dann wieder!


www.rosmarin-hannover.de
Volgersweg 50
Telefon: 89767671

Um Reservierung wird gebeten!
Montag Ruhetag

Sam Nok, Indonesien und Haiti

Wer sich am letzten Samstag nachmittag den Weg durch Kälte und Schneematsch zu SAM NOK in Vahrenwald bahnte, wurde mit für alles entschädigende Wärme (in jeder Hinsicht!!) belohnt - die wirbelige Balinesierin Aryani (auf dem Foto in der Mitte) und die SAM NOKs Lena und Uli hatten ihre indonesischen Freunde zu einer kleinen Benefiz-Veranstaltung für Haiti zusammengetrommelt. Getrommelt, gesungen, getanzt und gegessen wurde dann auch im typisch asiatischen Ambiente, wobei der Erlös der Organisation Ärzte ohne Grenzen zugute kommt.

Besonders inspirierend: Alle Teilnehmer (vorwiegend junge indonesische Studenten) waren mit Liebe und Begeisterung einträchtig bei der Sache - obwohl sie unterschiedlichen Glaubensrichtungen wie Hinduismus, Buddhismus, Christentum und Islam angehören.

Bitte mehr davon!

www.samnok.de